Ich weiß, die letzte war erst gestern und das wird in nächster Zeit auch eher nicht mehr passieren, aber meine Meinung über dieses Buch muss ich jetzt ganz dringend loswerden.
Inhalt:
Meine Meinung:
Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch. Sehr hohe. Es ist ein Thriller. Ich mag Thriller. Es spielt in Berlin. Es geht um Urban Explorers. Und es war eine Motorradgang darin verstrickt. Das konnte nur gut werden. Naja, war es aber eher nicht. Meine Meinung.
Die ersten Kapitel waren noch schön fesselnd aber danach hat es stetig abgenommen und wurde irgendwie unrealistisch. Ich kenn mich in der Berliner Türsteherszene nicht so aus, aber - ernsthaft? Und der Leichtsinn der Protagonisten ist manchmal auch nicht mehr zu überbieten. *Achtung Spoiler!* Oh, der hat hier sein Gras und seine Pillen gebunkert, die nehm ich mal mit und kiff mir die nächsten Tage das Gehirn ausm Kopf. *Spoiler Ende* Manchmal hätte ich Lennart (der Ich-Erzähler) gerne ein Buch über den Kopf gezogen. Am liebsten eins von den Fächern, wegen denen er sitzengeblieben ist.
Eine vernünftige Hintergrundgeschichte haben die Charaktere auch nicht, es ist halt irgendein wild zusammengewürfelter Haufen, der zusammen feiern geht und jetzt auch in Ruinen einsteigt. Es kann sein, dass ich naufmerksam bin, wenn es um so was geht aber ich hab auch überhaupt keine Ahnung, wie die einzelnen Leute aussehen. Außer dass Kaya lange blonde Haare hat und einer der Jungs dick ist, ist bei mir nichts hängengeblieben. Normalerweise bastle ich mir dann in solchen Fällen immer selbst ein Aussehen, das irgendwie auf ihren Handlungen basiert, aber das war auch nicht möglich. Die fünf Freunde sind für mich immer noch Geister.
Kommen wir dann noch zur Sprache. Es ließ sich zumindest schnell lesen. Ich hab irgendwas zwischen eineinhalb und zwei Stunden gebraucht, für etwas über 200 Seiten ist das ganz gut. Das einzige, was mich an der schnellen Sprache gestört hat, waren die Jugendausdrücke wie Digga und Alta. Möglicherweise bin ich prüde oder altmodisch, aber so was möchte ich nicht lesen. Außerdem war es irgendwie unnatürlich. Bei Crazy von Benjamin Lebert hat es gepasst, weil der Autor selber nicht älter als zwanzig oder so war als er das Buch geschrieben hat und genau wusste, was wann gesagt wurde. aber alles andere hört sich einfach nur falsch an. Ich glaube ich habe genug gesagt. Drei Pausen und eine halbe Freistunde habe ich für dieses Buch aufgebracht. Ich bin wirklich enttäuscht.
Fazit:
Dieses Buch bekommt von mir:
LG Riska

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen