Freitag, 4. April 2014

Was ich im März gelesen habe...

Insgesamt habe ich es im März auf 8 Bücher geschafft. Wenn man beachtet, dass ich Ende März kaum noch gelesen habe, ist das ziemlich viel, besonders wenn man sich die Anzahl Seiten anguckt, die ich gelesen habe.

Maggie Stiefvater - Wen der Rabe ruft
Ich glaube ich habe schonmal erwähnt, dass ich ewig gebraucht habe, um dieses Buch zu lesen. Das ist eins von diesen Büchern, die man in einem Stück lesen muss, um sie zu verstehen und zu mögen. Das ist bei mir grandios danebengegangen obwohl ich sagen muss, dass die Story im Großen und Ganzen echt gut war.

Lilly Lindner - Splitterfasernackt
Dieses Buch war unglaublich faszinierend. Teilweise war Lillys Schreibstil mehr Poesie als Prosa, was mir wirklich gut gefallen hat. Ich glaube ich werde dazu in näherer Zukunft nochmal eine Rezension schreiben.

Cassandra Clare - Chroniken der Unterwelt (Teil 1-3)
Mit der Schattenwelt kreiert Cassandra Clare eine unglaublich tolle Parallelwelt, aus der man eigentlich gar nicht wieder raus will. Auch die komplett verschiedenen Charaktere machen die Serie absolut lesenswert und ich frage mich immer noch, warum ich mich da nicht schon früher drangewagt habe (oder warum ich nicht endlich mit dem vierten Teil anfange...)

Benjamin Lebert - Crazy
Dieses Buch habe ich das erste Mal vor ein paar Jahren gelesen und fand es damals schon unglaublich faszinierend, wie Benjamin mit seiner Behinderung umgegangen ist. Er hat sich von nichts abschrecken lassen und weil das Buch autobiographische Züge hat, macht das den Autor unglaublich sympathisch. Ich glaube ich könnte dieses Buch immer wieder lesen.

Rusalka Reh - Asphaltspringer
Ein Buch in dem es um Parcours geht - yay. Naja zumindest, wenn man sich etwas mehr auf die Liebesgeschichte und den Sport konzentriert hätte als auf die kriminellen Geschichten die nebenbei ablaufen. Ich weiß nicht, das hat mir auch schon bei Lost Places nicht gefallen. Mit einer Sache wäre ich ja noch klar gekommen, aber als es dann am ende noch krasser wurde... Nein.

Veronica Roth - Die Bestimmung
Ich mag das Buch nicht sonderlich. Die Grundidee ist echt gut aber irgendwie hat es an der Umsetzung gemangelt. Und die komische Kommunisten-Sekte, aus der Tris kam, war mir auch mehr als suspekt. Aber Four mochte ich. Der war mir sympathisch.

LG Riska

März Book-Haul

 Hey,

Sorry erstmal, dass ich so lange nichts von mir hab hören lassen. Wird sich auch vermutlich so bald nicht ändern, ich hab im Moment echt viel zu tun mit Lernen fürs Abi und so.

Auch im März haben wieder so einige Bücher den Weg in mein Regal gefunden.

Lewis Carroll - Alice im Wunderland / Alice im Spiegelland
Kady Cross - Das Mädchen mit dem Stahlkorsett
Kady Cross - Das Mädchen mit dem Flammenherz
William Sleator - Das Haus der Treppen
Lilly Lindner - Splitterfasernackt
Gillian Flynn - Cry Baby
Mary Shelley - Frankenstein
Benjamin Lebert - Crazy

Vielleicht mach ich auch irgendwann mal wieder Rezensionen, aber im Moment hab ich dafür gar keine Zeit.

LG Riska

Sonntag, 2. März 2014

Mein Lese-Februar

Lesetechnisch war der Februar in meinen Augen eine Katastrophe. Die Hälfte der Zeit hatte ich keinerlie Motiviation irgendwas zu lesen. Wie ich trotzdem irgendwie auf 7 Bücher gekommen bin - keine Ahnung.

Ich habe gelesen:

Angela Sommer-Bodenburg - Der kleine Vampir
Johannes Groschupf - Lost Places (Rezension hier)
Tanya Stewner - Das Lied der Träumerin (ReRead)
Kady Cross - Das Mädchen mit dem Stahlkorsett
Jana Oliver - Höllenflüstern (Die Dämonenfängerin 3)
Maggie Stiefvater - Nach dem Sommer
Laurie Halse Anderson - Wintermädchen (ReRead/Rezension hier)

Ich hab den ganzen Monat keine Bücher gekauft, aber morgen sollten theoretisch ein paar Bücher ankommen, die ich dann in den März-Haul packen werde.

LG Riska

Donnerstag, 27. Februar 2014

Liebe? Was ist das? - Meine Beziehung zu Lovestorys

Ich habe so einige Lovestorys in meinem Bücherregal stehen. Die meisten davon habe ich auch gerne gelesen. Aber trotzdem habe ich eine sehr verkorkste Beziehung zu Büchern in denen es nur darum geht, ob sie sich nun bekommen oder nicht. Meistens finde ich es äußerst nervig, wenn sie am Anfang schon zusammen sind, weil dann einfach noch mehr Geknutsche ins Buch passt. Manchmal ist es aber auch ganz entspannend, wenn man nicht das ganze Katz-und-Maus-Spiel mitverfolgen muss, wo man doch sowieso von Anfang an schon weiß, dass sie zusammenkommen werden (Sagt mir ein Buch, wo sie danach nicht zusammenkommen. Ich will das lesen!).
Außerdem geht das Zusammenkommen in den meisten Fällen meiner Meinung nach viel zu schnell. Besonders bei Grafitti Moon von Cath Crowley fällt das auf. Ich liebe das Buch, aber ist es nicht komisch, dass sie nach einer Nacht, die sie zusammen um die Häuser gezogen sind, zusammen kommen? Na gut, sie hatten vor Jahren schonmal ein Date, aber wirklich realistisch ist das nicht. Gleiches gilt für Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick von Jennifer Smith, obwohl man da ja schon im Titel vorgewarnt wird. Es heißt doch nicht umsonst Don't rush love. Vielleicht sollten sich das Autoren mal zu Herzen nehmen.
Dann gibt es noch die Bücher, die nur aus diesem Katz-und-Maus-Spiel bestehen und wo sie sich dann im letzten Satz erst küssen. Das sind die schlimmsten. Ich hasse solche Friede-Freude-Eierkuchen-Enden inzwíschen, auch wenn es mal eine Zeit gab, wo ich sie geliebt habe. Denn normalerweise kommt einem das Leben dazwischen, egal wie perfekt es gerade ist. Und wenn sie sich erst auf der letzten Seite küssen wird das wahre Leben einfach ausgesperrt, alles was nach diesem einen perfekten Moment kommt wird verschwiegen.
Es gibt aber auch gute Lovestorys. Lovestorys, die nicht die ganze Zeit im Mittelpunkt der Geschichte stehen. Wo die Protagonisten normale Probleme und normale Leben haben, die sie nicht mal eben so aussperren können. Ich vergöttere Autoren, die den schmalen Grat zwischen Verkitschung und Problemhäufung wandeln können, denn solche Bücher lese ich gerne. Geschichten, die auch im wirklichen Leben passieren könnten. Denn ganz ehrlich - wer hat sich schonmal anhand von Grafittis in einen Typen verliebt oder einen Typen nach einem Flug so sympathisch gefunden, dass man ihn in ganz London gesucht hat?

Naja, das ist meine Meinung. Ziemlich ungeordnet, aber so sind meine Gedanken nun mal.

LG Riska

Samstag, 15. Februar 2014

Word love

Ich habe gestern, passend zum Valentinstag ein Video von Ariel Bissett gesehen, bei dem es um die Liebe zu Wörtern ging. Das hat mich irgendwie zum Nachdenken gebracht und deshalb gibt es jetzt diesen Post.

Es gibt Wörter, die ich auf den Tod nicht ausstehen kann, es gibt Wörter, die nützlich sind und es gibt auch Wörter, die ich liebe.
Feuer zum Beispiel. Nicht nur Feuer an sich, auch das Wort hat mich irgendwie schon immer fasziniert. Es hat so etwas lebendiges, warmes finde ich. Genauso wie Feuer. Und durch das Wort wird das Feuer an sich auch erst greifbar, weil es viel zu heiß ist, um es anzufassen. Es muss nur irgendwo in einem Buch Feuer oder auch feurig stehen und mir wird gleich ein bisschen wärmer. Seid ganz ehrlich 'Sie kämmte ihre feurig roten Haare' klingt doch wohl fünfmal besser als ein schlichtes 'Sie kämmte ihre Haare.'

Ein anderes Wort, das ich wirklich liebe ist Fabelwesen. Drachen und Basilisken sind keine Tiere. Es sind Fabelwesen. Sie sind etwas besonderes. Mit Fabelwesen verbinde ich fremde Welten und actionreiche Geschichten. Sogar der Klang des Wortes ist schon ungewöhnlich. Einzeln für sich werden die Worte Fabel und Wesen kaum noch benutzt, nur in Verbindung sind sie überall zu finden.
Nicht zu vergessen ist auch die Faszination, die Fabelwesen auf mich ausüben. Ich persönlich würde wirklich gerne mal einem Zwerg begegnen oder auf einem Drachen reiten.

Viel faszinierender finde ich aber noch englische Wörter. Cozy zum Beispiel klingt so viel gemütlicher als gemütlich. In fire steckt so viel mehr Energie als in Feuer. Scars beschreiben den Schmerz so viel besser als Narben es je könnten. Englisch ist in meinen Augen so viel poetischer als Deutsch. Deutsch ist hart und abgehackt, während Englisch weich und fließend ist.
Teardrop ist so viel plastischer als eine einfache Träne. Und smile hört sich einfach besser an als lächeln.

Das wars für heute von mir. Was sind die Wörter, die ihr liebt? Oder gibt es sogar ein bestimmtes Wort, dass ihr nie vergessen wollen würdet?

LG Riska

Samstag, 8. Februar 2014

Kurze Info

Hey,

vielleicht habt ihr schon gesehen, dass ich ne neue Seite eingerichtet habe. TBR heißt to be read und enthält Bücher, die ich in näherer Zukunft gerne mal lesen würde. Ihr könnt mir natürlich auch gerne Vorschläge in den Kommentaren machen, was sich denn wohl lohnt zu lesen.

LG Riska

Dienstag, 4. Februar 2014

Bücher-Januar

Im Januar habe ich mir ganze 9 Bücher gekauft. Ich glaube das ist ein neuer Rekord.


Bücher, die ich schon gelesen habe, sind fett hervorgehoben.

Mark Haddon - The Curious Incident Of The Dog In The Night-Time
Douglas Adams - Per Anhalter durch die Galaxis
Keri Smith - Mach dieses Buch fertig
Jana Frey - Wenn du mich brauchst
Laurie Halse Anderson - Wintermädchen (Rezension hier)
Michele Jaffe - Wer schön sein will, muss sterben
Waris Dirie - Wüstenblume
Lisi Harrison - Beautiful Secrets. Das Spiel beginnt
Kevin Dutton - Psychopathen. Was man von Heiligen, Anwälten und Serienmördern lernen kann (Nicht auf dem Bild, da verliehen)


Außerdem habe ich im Januar gelesen:

Mirjam Mous - Boy 7
John Green - Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Kirsten Boie - Nicht Chicago. Nicht hier.

LG Riska

Johannes Groschupf - Lost Places (Rezension #2)

Willkommen zu meiner zweiten Buchrezension.
Ich weiß, die letzte war erst gestern und das wird in nächster Zeit auch eher nicht mehr passieren, aber meine Meinung über dieses Buch muss ich jetzt ganz dringend loswerden.

Inhalt:

Die Jugendlichen Chris, Moe, Kaya, Steven und Lennart sind Urban Explorers: Im nächtlichen Berlin erkunden sie stillgelegte Fabriken, leer stehende Häuser und verfallene Krankenhäuser. Doch was als aufregendes Abenteuer beginnt, wird bald ein riskantes Unterfangen. Denn die verlassenen Gebäude bergen nicht nur Charme, sondern auch Schrecken. Als die Freunde in einem halb verfallenen Haus eine Leiche entdecken, vermuten sie, dass die Motorradgang Bandidos dahintersteckt. Und dann wird es richtig gefährlich.

Meine Meinung:

Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch. Sehr hohe. Es ist ein Thriller. Ich mag Thriller. Es spielt in Berlin. Es geht um Urban Explorers. Und es war eine Motorradgang darin verstrickt. Das konnte nur gut werden. Naja, war es aber eher nicht. Meine Meinung.
Die ersten Kapitel waren noch schön fesselnd aber danach hat es stetig abgenommen und wurde irgendwie unrealistisch. Ich kenn mich in der Berliner Türsteherszene nicht so aus, aber - ernsthaft? Und der Leichtsinn der Protagonisten ist manchmal auch nicht mehr zu überbieten. *Achtung Spoiler!* Oh, der hat hier sein Gras und seine Pillen gebunkert, die nehm ich mal mit und kiff mir die nächsten Tage das Gehirn ausm Kopf. *Spoiler Ende* Manchmal hätte ich Lennart (der Ich-Erzähler) gerne ein Buch über den Kopf gezogen. Am liebsten eins von den Fächern, wegen denen er sitzengeblieben ist.
Eine vernünftige Hintergrundgeschichte haben die Charaktere auch nicht, es ist halt irgendein wild zusammengewürfelter Haufen, der zusammen feiern geht und jetzt auch in Ruinen einsteigt. Es kann sein, dass ich naufmerksam bin, wenn es um so was geht aber ich hab auch überhaupt keine Ahnung, wie die einzelnen Leute aussehen. Außer dass Kaya lange blonde Haare hat und einer der Jungs dick ist, ist bei mir nichts hängengeblieben. Normalerweise bastle ich mir dann in solchen Fällen immer selbst ein Aussehen, das irgendwie auf ihren Handlungen basiert, aber das war auch nicht möglich. Die fünf Freunde sind für mich immer noch Geister.
Kommen wir dann noch zur Sprache. Es ließ sich zumindest schnell lesen. Ich hab irgendwas zwischen eineinhalb und zwei Stunden gebraucht, für etwas über 200 Seiten ist das ganz gut. Das einzige, was mich an der schnellen Sprache gestört hat, waren die Jugendausdrücke wie Digga und Alta. Möglicherweise bin ich prüde oder altmodisch, aber so was möchte ich nicht lesen. Außerdem war es irgendwie unnatürlich. Bei Crazy von Benjamin Lebert hat es gepasst, weil der Autor selber nicht älter als zwanzig oder so war als er das Buch geschrieben hat und genau wusste, was wann gesagt wurde. aber alles andere hört sich einfach nur falsch an. Ich glaube ich habe genug gesagt. Drei Pausen und eine halbe Freistunde habe ich für dieses Buch aufgebracht. Ich bin wirklich enttäuscht.

Fazit:

Dieses Buch bekommt von mir:


LG Riska

Montag, 3. Februar 2014

Laurie Halse Anderson - Wintergirls (Buchrezension #1)

via
Willkommen zu meiner ersten Buchrezension. Ich weiß noch nicht, wie oft ich das machen werde, vermutlich immer dann wenn ich gerade Lust und Zeit habe. Heute hab ich mich für eins meiner Lieblingsbücher entschieden - Wintermädchen von Laurie Halse Anderson.

Klappentext:
"Cassie ist tot und ich bin schuld. Nicht die Modezeitschriften oder das Internet oder die fiesen Lästermädchen im Umkleideraum oder die hormongeschädigten Jungs auf dem Pausenhof. Nicht die Trainer oder Studienberater oder Lehrer oder die Erfinder von Kleidergröße 0 und 00. Nicht mal ihre Eltern.
Ich bin nicht ans Telefon gegangen."

Inhaltszusammenfassung:
In der Silvesternacht leisten die beiden Freundinnen Lia und Cassie einen heiligen Schwur: Sie wollen alles dafür tun, die dünnsten Mädchen der Schule zu sein. Nun ist Cassie tot und für Lia bricht eine Welt zusammen. Doch die Stimmen in ihrem Kopf werden immer lauter. Sie befehlen ihr zu hungern und Lia gehorcht - in ihrem einsamen Kampf gegen sich selbst, ihre Eltern und ihre tote Freundin, die in der Welt der Wintermädchen auf sie wartet.

Meine Meinung:
Wenn ich dieses Buch in einem Wort beschreiben müsste, ich könnte es nicht. Ich bräuchte mindestens drei. Faszinierend. Aufrüttelnd. Packend. Und auch diese drei Wörter können das Ganze nicht mal ansatzweise beschreiben. Ich hab das Buch inzwischen glaub ich dreimal gelesen und konnte es jedesmal kaum aus der Hand legen, so sehr hat mich Lias Geschichte gefangen gehalten. Die Geschichte vom Kampf mit der Magersucht ist so faszinierend wie schockierend gewesen.
Laurie Halse Anderson zeigt, wie viel Potenzial so eine Sucht hat. Sie zerstört Familien und Beziehungen, schafft Misstrauen und Angst.
Was als Silvesterschwur mit ihrer besten Freundin Cassie beginnt, endet für sie beide mit dem Tod. Cassies biologischer und Lias sozialer Tod begleiten den Leser das ganze Buch über. Man sieht, wie sehr so eine Krankheit das Weltbild einer Person verändern kann.
Die Charakter sind echt schön aufgebaut und haben eine Hintergrundgeschichte, die immer mal wieder eingestreut wird. Das Buch lässt sich außerdem schnell lesen und ich kann es jedem nur empfehlen, besonders denen, die meinen, das Magersüchtige ja einfach nur essen müssten.

Fazit:

Dieses Buch bekommt von mir:
LG Riska

Sonntag, 2. Februar 2014

Was ist Coconut Books?

Hier bei Coconut Books werde ich in der nächsten Zeit über alles schreiben, was mit Büchern zu tun hat und mich interessiert. Das heißt ihr findet hier sowohl Reviews und Book-Hauls als auch Tags und Book-Readathons, die ich auf Youtube gefunden habe. Vielleicht kommt auch mal irgendwelche Specials wie meine Top-Bücherempfehlungen für den Urlaub und so.

Das wars erstmal, der erste Review wird bestimmt nicht lange auf sich warten lassen, also bis dahin.

LG Riska